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Spaziergänge und Wanderungen
in und um Cariati
(Die
Ausflugstipps wurden zusammengestellt im Jahr 2004, damals für
die Ferienanlage Vascellero)
Tomba
Brezia (Grab eines bruzischen Kriegers)
(Spaziergang,
auch zu Fuß von Vascellero aus möglich)
Von
Vascellero
aus geradeaus Richtung Cariati, bis die Straße links abbiegt
und über die Bahnlinie hoch zur Staatsstraße 106 im
Ortsteil Cariati-Tramonti führt. An der S.S. 106 entlang
in Richtung Cariati, an der Apotheke vorbei, durch zwei Kurven
bis zur Brücke über das kleine, meist ausgetrocknete
Flussbett des Flüsschens Salto. Links befindet sich nun die
Bauruine des Cinema-teatro. Zwischen dem Flüsschen Salto
und dem Cinema-teatro beginnt ein Sträßchen aufwärts
am Salto entlang. Der Fahrweg kreuzt nach ca 200 m links den Salto
und führt dann für ca 200 m geradeaus vom Salto weg.
An einer kleinen Kreuzung, wo sich Ställe und Tiere befinden,
wendet man sich rechts (bergwärts). Nach ca 400 m endet der
ansteigende Weg, und das Gelände wird wieder flacher. Auf
der rechten Seite befindet sich in einem umgepflügten Feld
das Grab des bruzischen Kriegers, mit schweren Steinen abgedeckt.
(Die Funde aus dem Grab befinden sich im Museum in Sibari in einer
eigenen Vitrine in Saal 4. In Sibari:
Museum, Strand, Ausgrabungen, Yachthafen)
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Tomba
Brezia – Pruija
(Wanderung,
ca 4 km einfach, mit Hindernissen, 2 Stunden, 400 Höhenmeter,
zu Fuß von Vasc. aus möglich, Trinkbares + Sonnenschutz
mitnehmen!)
Der Spaziergang zum Tomba Brezia lässt sich zur Wanderung
ausbauen. Wo der Weg beim bruzischen Grab endet, wendet man sich
links. Man durchquert mit einer gewissen Mühe zwei (eingezäunte)
Gärten bzw. Felder und gelangt dann auf einen nicht befestigten
Fahrweg, der einige Zeit aufwärts führt. Man kommt dann
zu einer Verzweigung, wählt hier den Weg rechts und gelangt
dann bald auf die herrliche Aussicht des Timparello del Salice
(Weidenhügel). Wendet man sich nun weiter aufwärts,
mit dem Ort Terravecchia im Blick, so geht man auf der rechten
Seite des Höhenzugs den Hang entlang. Bald darauf durchstreift
man ein großes Ginsterfeld, das im Mai einen berauschenden
Duft verströmt. Der Weg wendet sich nun leicht nach rechts,
vorbei an einem mit Schilf bewachsenen Tümpel mit Wasser
für die weidenden Kühe, dann geht es aufwärts zu
dem von weitem auf der Höhe sichtbaren Bauernhof (nicht bewohnt)
mit einem geschützten Platz für viele Kühe. Man
durchquert das Kuhgehege und kommt nach ca 150 m auf das Sträßchen,
das von Terravecchia aus geradewegs Richtung Osten führt
zum archäologischen Gebiet Pruija mit herrlicher Aussicht
auf die Küste und das Tal des Nicà.
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Die
San Cataldo – Kirche
(Spaziergang, zu Fuß von Vasc. aus ca 3 km
bis Cariati)
Das kleine Kirchlein, das dem Schutzpatron der Fischer
geweiht ist, befindet sich am Ortsrand von Cariati in Richtung Rossano
unten am Strand. Man kann es mit einem Spaziergang erreichen, indem
man am Lungomare (Strandpromenade) von Cariati Marina parkt und
dann am Hafen vorbei immer an der Küste entlang wandert, bis
nach ca 1,5 km links das kleine Kirchlein S. Cataldo erscheint.
Am 10. Mai
wird in einer großen Prozession die Statue von S. Cataldo
aus der Kathedrale im oberen Cariati nach S. Cataldo getragen. Das
Bild im Innern der Kirche zeigt Christus, wie er Petrus, den Fischer,
beruft, und wie er den Menschen Brot gibt. |
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Cariati
–
„Acht Türme über dem Ionischen Meer“
(Spaziergang, zu Fuß von Vasc. aus ca 3 km
bis Cariati)
Cariati
besitzt einen nahezu vollständigen historischen Stadtmauerring
um die Altstadt am Berghang. Deshalb wird Cariati auch „Acht
Türme über dem Ionischen Meer“ genannt, "Otto
torri sollo Ionio". Es lohnt sich, die Mauer und die Türme
abzulaufen; in einer Stunde lässt sich das in Ruhe machen.
Zu Beginn oder Schluss wird ein leckeres Eis oder ein Kaffee Spezial
Nr. 1 oder Nr. 2 in der Bar Fortino empfohlen (am Zugang zur Altstadt
von unten her.)
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| Kirche
S. Filomena und Friedhof
(Spaziergang)
Der Spaziergang beginnt an der „Porta Pia“ beim Ostello,
einem der Türme der Stadtmauer, von unten gesehen am linken
Ende der Altstadt. Man geht die Straße nach Terravecchia
entlang aufwärts. Nach ca 500 m durch bewohntes Gebiet gelangt
man zum Friedhof von Cariati. Am Eingang zum Friedhof befindet
sich die Doppelkirche S. Filomena/ S. Maria della Catena (Maria
von den Ketten), die von einem Franziskanerkloster herrührt,
das an dieser Stelle um 1441 errichtet wurde.
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Kleine
Ausflüge mit dem Auto
1. Cariati – Terravecchia – Scala
Coeli
Ein Spaziergang durch den alten Dorfkern von Scala
Coeli, Ausblick auf das Tal des Flusses Nicà,
Abstecher abwärts zum Kirchlein Santa Maria del Carmine. Einkehr
z.B. in „4 stagioni“ bei Antonietta Lettieri im neuen
Teil von Scala Coeli (spricht deutsch).
2.
Cariati – Mandatoriccio Mare – Mandatoriccio
Spaziergang von der großen Kreuzung an der Piazza Padre
Pio zum Cessia-Brunnen (auf dem „i“ betont). Es gibt
noch weitere Brunnen mit hervorragendem Sila-Wasser. Einkehr z.B.
bei Familie Mazza im Hotel Garden in der Via Nazionale (sprechen
deutsch) oder bei Familie Mangone,
3.
Cariati – Mandatoriccio Mare – Mandatoriccio –
Pietrapaola – Pietrapaola Mare
In Pietrapaola (oben!) sind zahlreiche Felshöhlen zu bestaunen,
besonders auch die Grotta del Principe, die „Höhle
des Fürsten“. Heute werden die meisten Grotten als
Viehställe benutzt, früher dienten sie den basilianischen
Mönchen als Unterkunft.
Und dann in Pietrapaola –Mare ein kühles Warsteiner,
denn Pietrapaola ist Partnerstadt von Warstein im Sauerland. Einkehr
in Pietrapaola Mare z.B. bei Familie Filipelli im Hotel Costa
Azzurra (spricht deutsch)
4.
San Onofrio (Wanderung,
1,5 bis 2 Stunden hin)
Zu der alten Hirtenkapelle San
Onofrio gelangt man über die S.S. 106 nach Rossano,
dann in Rossano Scalo links halten Richtung Berge, Sträßchen
nach Paludi. (Vorsicht, nicht zu früh von der S.S. 106 Richtung
Paludi abbiegen!!) In der Ortschaft S. Maria delle Grazie rechts
abbiegen und ca 6 km aufwärts fahren (Crocicchia). Parken,
dann einen Weg halb links den Hang abwärts gehen Richtung
Flusstal des Flüsschens Colognati. Von S. Onofrio aus weiter
flussaufwärts finden sich verschiedene Wasserfälle (u.U.
Badesachen mitnehmen!).
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5.
Rossano (historisches Zentrum)
Genannt „die byzantinische“, birgt im Diözesanmuseum
ein 1500 Jahre altes Buch, den Purpurcodex mit biblischen Bildern.
Im Dom ist das Fresco der Madonna Achiropita zu sehen. Es gibt verschiedene
kleine byzantinische Kirchlein, in denen sich früher die Mönche
zum Gebet trafen. Bekannt ist San Marco.
An der S.S. 106 finden sich in Rossano Lakritzmuseum und Fabrik
(samt Verkauf) der Firma Amarelli.
Nach Rossano ist auch Bahnfahrt möglich. Vom Bahnhof fährt
recht oft der kleine Stadtbus Richtung Rossano Centro ab (zahlen
im Bus).
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| Außerdem
in Cariati:
Busstop
ist nicht am Bahnhof, sondern ca 400 m davon entfernt Richtung
Cirò vor der Schule Eduardo de Amicis, an der S.S. 106
(Meerseite). Busse an der Küste entlang, nach S. Giovanni,
Cosenza usw.
Gottesdienst
am Meer
Im Sommer ist Sonntag abends um 20 Uhr (kath.) Gottesdienst bei
der Madonnen-Statue auf dem Lungomare (Strandpromenade) in Cariati.
Es gibt aber auch zwei protestantische Kirchen im
Ortsteil Stabilimento.
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| (Thomas
Raiser) |
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Und noch
viel mehr Interessantes und Nützliches über Cariati und die
andern Orte am Ionischen Meer findet sich im
Lese-
und Reisebuch
SILA GRECA SILA IONICA
erhältlich an der Rezeption
des Vascellero Camping/Villaggio
oder in Cariati bei Piccola Standar (an der SS 106) für 10 Euro.
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